Auszug aus unserer Satzung [1]

§ 7 Mitgliedsbeiträge/Mitteilungspflichten der Mitglieder

  1. Es besteht keine Mitgliedsbeitragspflicht in Geldform. Die Mitglieder können – müssen aber nicht – finanzielle Spenden leisten.

Allerdings gibt es eine ehrenamtliche Arbeitsverpflichtung und bei Nichtableistung wird ein foodsharing-Soli fällig.

  • Ordentliche Mitglieder im Bezirk Ludwigsburg verpflichten sich zu ehrenamtlichem Engagement, welches die Ziele des foodsharing Ludwigsburg e.V. unterstützt und im Vorfeld mit dem Vorstand abgesprochen ist. Der Umfang sollte mindestens 8 Stunden im Jahr betragen.
  • Als anrechenbare, ehrenamtliche Arbeit zählen
  • Tätigkeiten im Rahmen von mindestens zwei Veranstaltungen (Organisation (=Vor- und Nachbereitung) oder Standbetreuung)
  • angekündigte Abholungen für Veranstaltungen des Vereins. Eine Abholung wird mit einer Stunde angerechnet.
  • Ehrenamtliche Arbeit für den Verein, z.B. in einer anerkannten Funktion des Vereins, z.B. als Schriftführer, in der Schiedsstelle, Fachberater in einem Ausschuss und als regelmäßiger Fair-Teiler-Pfleger, außerdem die Tätigkeiten als Botschafter*in, tätiger Betriebsverantwortliche*r mit eigenem laufenden Betrieb (Nur das absolvieren des Betriebsverantwortlichen-Quiz und das

anlegen eines neuen Betriebes bei dem noch nicht regelmäßig abgeholt wird, zählt nicht).

  • Regelmäßige aktive Teilnahme an der Arbeitsgruppe Bildungsarbeit oder anderen aktiven Arbeitsgruppen für den Bezirk Ludwigsburg.
  • Das Umsetzen von eigenen Ideen, die mit dem Vorstand vorher abgesprochen wurden.
  • Nicht als anrechenbare ehrenamtliche Arbeit zählen
  • Normale Abholungen bei Betrieben.
  • Für Mitglieder die keine ehrenamtliche Arbeit leisten können, wird ein foodsharing-Soli fällig. Pro nicht geleisteter Arbeitsstunde werden 10,00 € fällig, maximal 80,00€.

Diese Maßnahme dient der Umsetzung des foodsharing Ziels, sich selbst irgendwann aufzulösen. Ein Verein lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Der foodsharing-Soli wird am Jahresanfang für das vergangene Jahr berechnet. Kann auf Antrag aber auch im Voraus bezahlt werden, wenn absehbar ist, dass keine ehrenamtliche Arbeit geleistet werden kann.

Die Bezahlung erfolgt per Lastschrift, per Überweisung auf das Konto des Vereins oder per Barzahlung. Bei Nichtableistung und Nichtabgeltung des foodsharing-Soli, droht Ausschluss.

Satzung Stand: 14.06.2018

Ergänzen zur Satzung

Des weiteren gelten als anrechenbare ehrenamtliche Arbeit

  • das Pflegen und Putzen eines Fair-Teilers.

Dazu gehört im Einzelnen:

  • Regale und Ablagen abwischen und desinfizieren.
  • Kühlschrank auswischen und desinfizieren.

Reparaturen am Fair-Teiler erledigen. (Die müssen aber vorher den Administratoren der Fair-Teiler AG gemeldet werden!)

  • Temperatur Kontrolle

Das ganze muss im Putzplan dokumentiert sein und zwar mit Datum/Uhrzeit Unterschrift.

Was ein Fair-Teiler ist klar im foodsharing-Wiki [2] definiert. Hier nochmal zur Klarstellung: Ein Kurzzeitverteiler ist ein öffentlicher Fair-Teiler mit Öffnungszeiten und/oder beschränkten Tagen. In dieser Zeit ist er frei zugänglich für alle. Wenn man seine Abholung Zuhause an Abnehmer weiter gibt ist das kein „Fair-Teiler“. Auch kein Kurzzeitverteiler.

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